Klebebänder & Pflaster für Tierärzte
Klebebänder und Pflaster sind unverzichtbare Hilfsmittel in der tierärztlichen Wundversorgung. Sie dienen der zuverlässigen Fixierung von Verbänden, Kompressen und Auflagen und tragen dazu bei, eine stabile, hygienische und langlebige Versorgung zu gewährleisten – auch bei aktiven oder unruhigen tierischen Patienten.
Eigenschaften und Materialien für die veterinärmedizinische Anwendung
Zu den am häufigsten verwendeten Produkten gehört Leukoplast, ein besonders haftstarkes Fixierpflaster, das auch auf schwierigen Körperstellen oder leicht behaarten Bereichen zuverlässig hält. Durch seine hohe Zugfestigkeit, Luftdurchlässigkeit und Stabilität eignet es sich für alltägliche Verbände ebenso wie für postoperative Fixierungen.
Neben klassischen Fixierpflastern stehen Tierärztinnen und Tierärzten weitere Varianten zur Verfügung, darunter:
- hypoallergene Pflaster für empfindliche Haut,
- elastische Klebebänder zur flexiblen Stabilisierung,
- wasserabweisende Tapes für feuchte oder stark beanspruchte Körperregionen,
- gewebestarke Klebebänder für robuste Fixierungen bei Groß- und Nutztieren.
Die Auswahl erfolgt je nach Tierart, Hautbeschaffenheit, Aktivitätsgrad und Verbandsart.
Einsatzbereiche in der Tiermedizin
Klebebänder und Pflaster werden in vielen Bereichen der veterinärmedizinischen Versorgung eingesetzt, darunter:
- Fixierung von Kompressen, Wundauflagen und Polsterungen,
- Stabilisierung von Mull- und Stützverbänden,
- postoperative Verbandführung,
- Versorgung akuter Verletzungen,
- Sicherung von Schläuchen, Zugängen oder Kathetern,
- Verbandwechsel in der Routine- und Langzeittherapie.
Durch ihre zuverlässige Haftung und die große Materialvielfalt ermöglichen Klebebänder und Pflaster eine sichere, anpassungsfähige und tierfreundliche Verbandtechnik – sowohl in Kleintierpraxen als auch in Pferdekliniken und der Nutztiermedizin.